Coco - Female Composers Etudes Project

Das Coco Projekt wurde 2020 ins Leben gerufen, eine detaillierte Beschreibung der vergangenen 2 Jahre finden Sie untenstehend unter "Rückblick 2020 - 2022".

Zum 2-jährigen Jubiläum fand 2022 eine Neukonzeption des "Coco" Projektes statt: Unter dem Namen "Female Composers Etudes Project" spielt Eva Meitner jede Woche 1-2 Videos mit Etüden von Komponistinnen auf dem Klavier für YouTube ein. Begleitet wird dieses Projekt mit einem wöchentlichen Vlog Beitrag, in dem die diesbezüglich gesammelten Erfahrungen und Eindrücke jeweils kurz dokumentiert und dargestellt werden.

Folgende Fragen sollen durch dieses Selbstexperiment näher beleuchtet werden:

- Was passiert, wenn man konsequent die Klavierschulen von Louise Farrenc (Etüdensammlung op. 50) und Hélène de Montgeroult (Cours complèt) von Anfang bis Ende durcharbeitet? Verändert sich die eigene Klaviertechnik und wenn ja, wie genau?

- Gibt es Unterschiede zwischen Etüden weiblicher Komponistinnen und ihrer männlichen Kollegen? Und wenn ja, wie äußert sich dies konkret? Gibt es vielleicht sogar so etwas wie eine "weibliche Klaviertechnik"?

- Ist es möglich, auch im Alter von 39 Jahren noch signifikante Fortschritte im Klavierspiel zu machen? Wenn ja, wie schnell oder langsam geht dies vonstatten, wo liegen Grenzen?

Playlist Female Composers Etudes Project

Vlog Female Composers Etudes Project

Seit März 2022 (bis Juni 2022) wird dies mit einem Arbeitsstipendium des Musikrates im Rahmen von NEUSTART KULTUR gefördert.

Rückblick Coco Projekt 2020 - 2022

Am 21.3.2020 hat Eva Meitner das Miniatur Konzertformat "Coco" (Corona Concerts) ins Leben gerufen, bis 30.4.2021 täglich ein kurzes Musikstück auf ihrem Toy Piano eingespielt und als Video auf ihrem YouTube Kanal hochgeladen. Seit Coco 406 wird das Projekt mit größeren Abständen zwischen den Videos fortgeführt (1-2 pro Woche). Mittlerweise umfasst das Projekt mehr als 480 Videos.

Das Repertoire von Coco bestand meist aus Klassik, doch auch Chanson, Tango, Volkslieder, Pop und Neue Musik waren mit dabei. Besondere Schwerpunkte lagen auf Werken von Komponistinnen, sowie Musik aus Polen und Frankreich, doch auch andere Nationen (z.B. Deutschland, England, Belgien, Korea, Finnland, Rumänien, USA, Norwegen, Schweden, Japan) waren natürlich vertreten. Es wurde generell Wert darauf gelegt, unbekanntere Werke zu spielen, um diese erlebbar und bekannter zu machen.  Viele der Cocos waren Ersteinspielungen und Wiederentdeckungen vergessener Werke. Zugleich wurden zwischendurch aber natürlich auch bekannte Werke gespielt, damit es für die Zuhörer stets interessant und abwechslungsreich blieb. Zur besseren Übersicht gibt es jetzt Playlists, die thematisch sortiert sind:

Coco Playlist

Female composers Cocos Playlist

Polish music Cocos Playlist

French music Cocos Playlist

Coco Christmas Calendar 2020

Coco Christmas Calendar 2021

Für die Cocos wurden abwechselnd 3 verschiedene Toy Pianos verwendet, die gelegentlich sogar miteinander kombiniert und gleichzeitig gespielt wurden. (linke Hand Piano 1, rechte Hand Piano 2). Ab Coco 150 werden einige der Cocos auch als Multiple Screen Videos konzipiert: Auf diese Weise wurde das Einspielen von 3- und 4-händigen Werken ermöglicht. Das Toy Piano wurde dabei zumeist mit einem normalen großen Klavier kombiniert, doch auch 4-händige Werke komplett auf großem Klavier enstanden auf diese Weise. Auch hier gibt es mittlerweile eine eigene Playlist:

3- and 4-hands Cocos Playlist

Im April 2020 gewann Eva Meitner mit Coco bei einer Verlosung des Sächsischen Musikrates innerhalb der Aktion "Musikrat hilft sofort" eine finanzielle Starthilfe für dieses Projekt und konnte dadurch die Cocos 34 - 79 realisieren. Von Juni - August 2020 erhielt Eva Meitner für Coco ein Arbeitsstipendium der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, welches die Entstehung von Coco 80 bis Coco 141 ermöglichte. Von November 2020 bis April 2021 wurde Coco durch ein Stipendium des Musikfonds im Rahmen von "Neustart Kultur" gefördert, das die Cocos 226 - 406 ermöglichte. Von Oktober 2021 bis Dezember 2021 wurde Coco durch ein Stipendium der Stadt Leipzig / Kulturamt gefördert, das die Cocos 418 - 461 ermöglichte.

Coco erfuhr bislang erfreulich viel positive Resonanz und wurde so bereits bei SWR, MDR, ARTE, Neue Musikzeitung, Concerti, "So geht Sächsisch", "Leipziger Dialogforum Zukunftsmusik" und "Leipzig Tourismus und Marketing" erwähnt.

Auf Wunsch der Community gibt es auch einige Cocos als Ring Tones fürs Handy als mp3 zum Download:

Coco Ringtones

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